

Friseur/in und Tressierer/in ist ein Lehrberuf und reglementiertes Gewerbe in Österreich. Die amtlich geführte Berufsbezeichnung lautet Friseur/in und Perückenmacher/in (Stylist/in).
Synonyme Bezeichnungen sind Frisör:in (veraltet), Hair Stylist, Coiffeur:in, auch in international unter „Hairdresser and Wigmaker“.
Unter Stylist versteht man heute die traditionellen Ausbildungen Friseurhandwerk und Perückenfertigung, erweitert um Make-up, Hautpflege und Nageldesign. Dazu gehören das Make-up sowie Styling von Wimpern und Augenbrauen.
Anforderungen sind allgemein Freundlichkeit, gutes Auftreten und ein gepflegtes Äußeres, ebenso Stilgefühl sowie handwerkliche Genauigkeit und Feingefühl. Ein Auge für Ästhetik sind ebenso gefragt wie Kontaktstärke, Sprachgewandtheit und selbstständiges Arbeiten.
Unempfindlichkeit der Haut ist erforderlich, aufgrund des Umgangs mit chemischen Präparaten, die hautreizend oder -schädigend sein können. Zusätzlich belastend ist, dass der Beruf dauerhaftes Arbeiten im Stehen mit sich bringt.
Das Haar (lateinisch pilus, capillus für Haupthaar, crinis, coma) ist ein langer, verhornter Faden, der die Haut von Säugetieren bedeckt. Haare bestehen hauptsächlich aus Keratin.
Behaarung ist bei Säugetieren universell verbreitet. Die Schleimhäute sind dabei stets haarfrei. Beim Menschen ist nahezu die gesamte äußere Hautfläche behaart, mit Ausnahme von Handflächen, Fingerinnenseiten, Fußsohlen, Brustwarzen und Lippenrot. Man gliedert menschliches Haar in Kopf-, Bart- und restliche Körperhaare.
„Haar“ leitet sich vom germanischen *hēra- ab. Diese Wurzel bedeutet ursprünglich „rauh, stachelig, struppig“.
Neben echtem Haar bei Säugetieren gibt es eine Vielzahl haarähnlicher Strukturen in Natur und Biologie, die volkstümlich ebenfalls als Haare bekannt sind. Dazu zählen etwa Zilien und Kinozilien auf Zellmembranen. Diese Strukturen gelten jedoch biologisch nicht als echte Haare.
Die Körperbehaarung bei Tieren wird meist als Fell oder Pelz bezeichnet. Man unterscheidet Fellhaare (Capilli), Borsten (Setae), Wollhaare (Pili lanei) und Langhaare. Ergänzt wird das Haarspektrum durch Vibrissen, also Tastorgane. Auch Stacheln sind weiterentwickelte Haarformen.
Das menschliche Haar ist schichtweise aufgebaut. Es besteht aus Cuticula (Schuppenschicht), Cortex (Faserschicht) und Medulla (Mark).
Die Cuticula ist die äußerste Schicht und besteht aus flachen, verhornten Zellen, die sich wie Schuppen zur Haarspitze hin überlappen. Glattes Haar mit flach anliegender Cuticula zeigt eine hohe Lichtreflexion und wirkt gesund.
Der pH-Wert beeinflusst die Cuticula – alkalisch öffnend, sauer schließend.
Methoden der Haarumformung bilden die Ausgangsbasis für nicht-permanente Frisuren. Im Unterschied zu chemischen Umformungen wie der Dauerwelle handelt es sich bei der Haarformung immer um eine vorübergehende Gestaltung, die sich im Laufe der Zeit zurückbildet.
Der Grund liegt in der Fähigkeit des Haares, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen, was zur Folge hat, dass die Frisur erschlafft. Das natürliche Gewicht des Haares führt zusätzlich zum Formverlust.
Die Umformung mit Wasser und Wärme ist eine der wichtigsten Frisiertechniken. Sie ermöglichen das Formen, Glätten oder Locken von Haaren je nach Wunsch.
Trends im Haarstyling greifen häufig ältere Mode auf. Frühere Moden werden oft neu inszeniert. So bleibt die Frisiertechnik eng an die jeweilige Zeit gebunden.
Jede Frisurentechnik hat ihren Ursprung in grundlegenden physikalischen Eigenschaften. Insbesondere die Veränderbarkeit des Haares durch Wasser und Wärme steht dabei im Zentrum.
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