
Friseurkraft und Perückenhersteller ist ein offiziell reglementierter Berufsweg in Österreich. Die formelle Titelbezeichnung lautet Friseur:in und Perückenmacher:in, auch Stylist:in genannt.
Weitere Titel sind Coiffeur/Coiffeuse, FrisörIn, Friseuse, Haarstylist:in, auch in international unter „Hairdresser and Wigmaker“.
Heutzutage bezeichnet Stylist die Lehrberufe aus Haarpflege und Perückenherstellung, erweitert um Make-up, Hautpflege und Nageldesign. Dazu gehören Schminken, das Färben und Formen von Augenbrauen und Wimpern.
Vorausgesetzt werden gute Umgangsformen, ein modisches Äußeres und Freundlichkeit, ebenso Modebewusstsein, Handgeschicklichkeit und Fingerfertigkeit. Kreatives Grundverständnis sind ebenso gefragt wie Kommunikationsstärke, selbstbewusstes Auftreten und Kundenfokus.
Hautunempfindlichkeit ist wichtig, weil viele chemische Mittel zum Einsatz kommen, die potenziell irritierend wirken können. Zusätzlich belastend ist, dass der Beruf mit langem Stehen verbunden ist.
Frisur bezeichnet die konkrete Form, in der Haare am Kopf arrangiert sind. Frisieren ist bei allen weichen Haarstrukturen möglich – nicht nur beim Menschen. Beim menschlichen Kopfhaar ist der gestalterische Aufwand am höchsten, wodurch sich vielfältige Frisiertechniken etabliert haben.
Die Art des Haartragens besitzt kulturelle Relevanz in vielen Gesellschaften. Wer sein Haar nicht wunschgemäß oder erwartet tragen kann, erlebt oft soziale Spannung. Insbesondere Frauen sind davon emotional stärker betroffen. Haarverlust kann durch Perücken, Toupets, Haartransplantationen oder Überkämmen kaschiert werden.
Modefrisuren spiegeln die Dynamik von Kultur und Gruppenzugehörigkeit wider. Frisuren werden sowohl als Zeichen sozialer Zugehörigkeit als auch bewusster Abgrenzung genutzt.
Der Soldatenzopf in Preußen war im 18. Jahrhundert Pflicht, obwohl er hinderlich war. Nach der Französischen Revolution galt der Männerzopf der Perückenmode als rückständig. Die Revolution von 1911 in China beendete die gesetzlich vorgeschriebene Männerzopf-Tradition.
Besondere Frisuren dienen Prominenten zur Abgrenzung von der Masse. Die Leningrad Cowboys parodierten Elvis' Frisur.
Das Styling einer aufwendigen Frisur kann über eine Stunde dauern, weshalb man nach dem Styling auf Umwelteinflüsse besonders achtet. Perücken dienen auch dazu, temporären Haarmoden gerecht zu werden, etwa im Barock oder in der britischen Justiztradition. Die jahrhundertealte britisch-irische Perückentradition endete in Irland 2011.
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