
Extensions ist eine Bezeichnung für verschiedene Methoden, das Eigenhaar am Kopf durch fremde Haarsträhnen kräftiger und länger erscheinen zu lassen. Der englische Fachbegriff lautet Extensions. In Deutschland wird diese Dienstleistung in der Regel von Friseur:innen durchgeführt, basierend auf den Vorschriften der Handwerkskammern. In einigen Bundesländern können auch Nicht‑Friseur:innen unter bestimmten Bedingungen eine befristete Erlaubnis zur Ausführung erhalten.
Für Hair Extensions gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen des Fremdhaars. Am hochwertigsten ist unbehandeltes, europäisches Schnitthaar. Dieses wird für Premium‑Extensions aus Osteuropa importiert. Da europäisches Haar rar und teuer ist, setzt die Industrie oft auf indische Lieferungen. Dieses wird zunächst entfärbt und anschließend neu koloriert, um europäische Farbtöne zu treffen. Bleichen und Färben sorgen dafür, dass das Fremdhaar die gewünschte Farbe annimmt. Auf diese Weise verwäscht sich die Farbe nicht so leicht.
Indisches Haar ähnelt dem europäischen Haar in der Konsistenz am meisten. Die ähnliche Querschnittsform sorgt für ein vergleichbares Griffgefühl wie bei europäischen Haaren. Tempelhaar aus indischen Pilgerstätten ist daher ein wichtiger Rohstoff für die Haarindustrie. Der Begriff „Tempelhaar“ leitet sich von dieser religiösen Praxis ab.
Für qualitative Haarverlängerungen gelten strenge Qualitätskriterien. Wichtig ist, dass alle Haarspitzen und Haarwurzeln in die gleiche Richtung zeigen. Ist die Schuppenschicht erhalten, bleibt das Haar besser geschützt und länger nutzbar. Außerdem ist wichtig, dass die natürliche Farbe nicht zu stark verändert wird, um unnötige Schichten zu vermeiden. In der Branche wird dieses als Remy‑Haar bezeichnet. In der Haarindustrie wird aber auch minderwertiges oder bei der Produktion hochwertiger Zweithaare ausgekämmtes Haar weiterverwendet. Diese Varianten tragen eine entsprechende Qualitätsbezeichnung. Manchmal wird bei minderwertigem Haar die Cuticula in einem Säurebad abgelöst, um Verfilzungen zu vermeiden. Weil viele indische Frauen Henna statt oxidativer Farbstoffe nutzen, ist dieses Haar oft schwer aufzuhellen. Daher gilt solches Haar als weniger hochwertig.
Ein Friseurwerkzeug zum Schneiden ist eine spezielle Handschere, die in fast allen Friseursalons Verwendung findet. Sie besteht in der Regel aus rostfreiem oder rostbeständigem Stahl.
Friseurscheren – auch Haarschneidescheren genannt – unterscheiden sich nach Größe, Form, Schliff, Material und Einsatzzweck. Zusätzlich zur Standard-Haarschneideschere gibt es diverse Varianten wie Effilier- und Modellierscheren, Slicescheren und Heißscheren. Letztere werden vor allem bei langem Haar verwendet, um die Spitzen beim Schneiden zu versiegeln. Für Linkshänder gibt es eigens entwickelte Linkshandscheren.
Im Aufbau besteht eine Friseurschere aus zwei Scherenblättern mit Schneiden, dem Scherenschloss (Schraube), zwei Schenkeln und zwei Augen. Einige Modelle verfügen über einen Fingerhaken zur verbesserten Handhabung, der je nach Ausführung fix oder abnehmbar gestaltet ist. Er dient der besseren Kontrolle und Führung der Schere. Je nach Scherenmodell kann auch die Schraube individuell verstellt werden.
Die Schneidblätter können entweder glatt oder mikrozahnt sein. Mikrozahnung verhindert das Wegrutschen der Haare beim Schneiden. Glatte Schneiden werden vor allem zum Slicen oder Ausdünnen eingesetzt.
Der ergonomische Aspekt ist beim Friseurschneiden entscheidend. Größe und Form der Schere sollten auf den Nutzer abgestimmt sein.
Klassische Modelle besitzen gleich lange Griffe und Klingen, bei denen die Augen mittig angebracht sind.
Ergonomische Formen zeigen oft einen gebogenen oder geknickten Schenkel, sodass sich die Augen in ihrer Position unterscheiden. Diese Form ermöglicht ermüdungsfreies, langes Arbeiten. Wichtig ist die Wahl der passenden Handversion – links oder rechts.
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