

Ein Friseurwerkzeug zum Schneiden ist ein präzises Schneidwerkzeug, das nahezu jeder Friseur oder jede Friseurin nutzt. Ihr Material ist häufig ein Edelstahl oder eine spezielle Stahllegierung.
Unterschiede ergeben sich in Größe, Bauform, Klingenart und Einsatzbereich. Ergänzend zur üblichen Friseurschere gibt es verschiedene Spezialscheren wie Effilier-, Modellier-, Slice- und Thermoscheren. Bei langen Haaren empfiehlt sich der Einsatz heißer Scheren, die versiegelnd schneiden. Für Linkshänder gibt es spezielle Ausführungen für Linkshänder.
Eine typische Haarschneideschere setzt sich aus Schneidblättern, einem Gelenk, zwei Griffen und zwei Fingeraugen zusammen. Zusätzlich kann an einem Auge ein Fingerhaken angebracht sein, der sich bei Bedarf entfernen lässt oder fest integriert ist. Er dient der besseren Kontrolle und Führung der Schere. Je nach Scherenmodell kann auch die Schraube individuell verstellt werden.
Die Schneidblätter können entweder glatt oder mikrozahnt sein. Bei mikrozahnten Klingen gleiten die Haare nicht davon, was präziseres Arbeiten ermöglicht. Slicetechniken oder das Ausdünnen erfordern meist glatte Klingen.
Eine gute Friseurschere muss ergonomisch angepasst sein. Die Scherenform muss zur Handhaltung und Fingerposition passen.
Klassische Modelle besitzen gleich lange Griffe und Klingen, bei denen die Augen mittig angebracht sind.
Ergonomisch geformte Scheren besitzen unterschiedlich lange oder geformte Schenkel, sodass sich die Augen in ihrer Position unterscheiden. Diese Form ermöglicht ermüdungsfreies, langes Arbeiten. Je nach Händigkeit ist die passende Ausführung erforderlich.
Haartracht bezeichnet die konkrete Form, in der Haare am Kopf arrangiert sind. Frisieren ist bei allen weichen Haarstrukturen möglich – nicht nur beim Menschen. Beim menschlichen Kopfhaar ist der gestalterische Aufwand am höchsten, wodurch sich unterschiedlichste Techniken des Frisierens herausgebildet haben.
In vielen Kulturen hat die Frisur eine bedeutende soziale Rolle. Wer sein Haar nicht wunschgemäß oder erwartet tragen kann, erlebt oft soziale Spannung. Das betrifft Frauen oft stärker als Männer. Haarverlust kann durch Perücken, Toupets, Haartransplantationen oder Überkämmen kaschiert werden.
Jede Zeit und Kultur bringt eigene Haarstile hervor. Frisuren werden sowohl als Zeichen sozialer Zugehörigkeit als auch bewusster Abgrenzung genutzt.
Im 18. Jahrhundert war der preußische Soldatenzopf vorgeschrieben, obwohl er unpraktisch war. Nach der Französischen Revolution galt der Männerzopf der Perückenmode als rückständig. Die Revolution von 1911 in China beendete die gesetzlich vorgeschriebene Männerzopf-Tradition.
Öffentliche Personen setzen oft auffällige Frisuren zur Selbstinszenierung ein. Die Band Kiss trat mit aufwendigen Frisuren und Schminke auf.
Das Styling einer aufwendigen Frisur kann über eine Stunde dauern, weshalb man nach dem Styling auf Umwelteinflüsse besonders achtet. Perücken dienen auch dazu, temporären Haarmoden gerecht zu werden, etwa bei historischen Anlässen oder in juristischen Zeremonien. Die jahrhundertealte britisch-irische Perückentradition endete in Irland 2011.
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