Steigungen meistern: Klettertechnik für Rennradfahrer
Jeder Rennradfahrer kennt das Gefühl wenn man vor einem steilen Berg steht und sich fragt, ob man es überhaupt schaffen wird. Die Berge sind oft die größte Herausforderung beim Rennradfahren, aber mit der richtigen Technik und etwas Übung kann man auch die steilsten Anstiege bezwingen.
Die richtige Sitzposition

Einer der wichtigste Aspekte beim Klettern ist die Sitzposition. Viele Anfänger machen den Fehler das sie zu weit vorne oder hinten auf dem Sattel sitzen. Wenn man zu weit vorne sitzt, verliert man Kraft in den Beinen, während eine zu weit hintere Position die Atmung erschwert. Am besten ist es wenn man leicht nach vorne rutscht, aber nicht zu extrem. So kann man die Kraft optimal auf die Pedale übertragen und gleichzeitig noch gut atmen.
Trittfrequenz und Gangwahl

Ein häufiger Fehler bei unerfahrene Fahrer ist, dass sie versuchen in zu schweren Gängen zu fahren. Das mag am Anfang noch funktionieren aber nach kurzer Zeit sind die Beine komplett übersäuert. Besser ist es einen leichteren Gang zu wählen und dafür eine höhere Trittfrequenz beizubehalten - idealerweise zwischen 70 und 90 Umdrehungen pro Minute.
Man sollte auch nicht zu lange warten mit dem runterschalten. Lieber schon vor der Steigung in einen passenden Gang schalten, als dann mitten am Berg zu kämpfen. Die meisten modernen Rennräder haben genug Gänge um auch steile Rampen gut bewältigen zu können.

Atmung und Rhythmus
Die Atmung wird oft unterschätzt beim Bergauffahren. Viele Fahrer vergessen regelrecht zu atmen oder atmen zu flach.
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Sitzen oder stehen?
Eine Frage die sich jeder Kletterer stellt: Wann sollte man im Sattel bleiben und wann ist es besser aufzustehen?
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Wenn man steht sollte man darauf achten, dass das Rad nicht zu stark hin und her schwingt. Die Bewegung sollte kontrolliert sein und man sollte das Gewicht gleichmäßig verteilen. Viele Anfänger reissen das Rad zu stark herum was unnötig Kraft kostet.
Mentale Vorbereitung
Bergauffahren ist nicht nur eine körperliche sondern auch eine mentale Herausforderung. Wenn man schon vor dem Anstieg denkt das schaffe ich nie, dann wird es auch schwierig. Besser ist es sich kleine Zwischenziele zu setzen - bis zur nächsten Kurve, bis zum nächsten Baum, und so weiter.
Manche Fahrer finden es hilfreich nicht ständig nach oben zu schauen sondern eher auf die Straße direkt vor dem Vorderrad. So wirkt der Berg nicht ganz so endlos. Andere konzentrieren sich auf ihre Atmung oder auf einen gleichmäßigen Tritt.
Training für bessere Kletterfähigkeiten
Um wirklich gut zu werden im Bergauffahren muss man natürlich auch trainieren. Es bringt nichts nur flache Strecken zu fahren und dann zu erwarten das man plötzlich gut klettern kann. Man sollte regelmäßig Anstiege in seine Trainingsrunden einbauen.
Intervalltraining am Berg ist besonders effektiv: Mehrmals einen Anstieg hochfahren mit unterschiedlicher Intensität. Mal im Sitzen, mal im stehen, mal mit hoher Trittfrequenz, mal mit niedriger. So trainiert man verschiedene Muskelgruppen und verbessert die Technik.
Ernährung und Flüssigkeit
Bei langen Anstiegen ist auch die Ernährung wichtig. Man sollte nicht vergessen regelmäßig zu trinken, auch wenn man vielleicht gerade nicht durstig ist. Der Körper verliert beim Klettern viel Flüssigkeit durch schwitzen. Auch ein Energieriegel oder Gel kann bei längeren Anstiegen hilfreich sein um die Leistung aufrecht zu erhalten.
Fazit
Steigungen zu meistern ist eine Kunst die man lernen kann. Mit der richtigen Technik, ausreichend Training und der mentalen Einstellung kann jeder Rennradfahrer seine Kletterfähigkeiten verbessern. Es braucht Zeit und Geduld aber die Belohnung - das Gefühl wenn man oben ankommt und die Aussicht genießt - ist es definitiv wert. Rennrad Leipzig Leichtbau Also nicht entmutigen lassen von steilen Bergen, sondern sie als Herausforderung annehmen und daran wachsen!