Kindliche Psyche: Warum Begleitung jetzt entscheidend ist

Kindliche Psyche: Warum Begleitung jetzt entscheidend ist

Kurze Wartezeiten – damit Sorgen nicht monatelang auf Pause stehen.

Die Entwicklungsphasen der kindlichen Psyche verstehen


Die Entwicklungsphasen der kindlichen Psyche verstehen


Wenn man sich mit der Entwicklung von Kindern beschäftigt, merkt man schnell das es nicht nur um körperliches Wachstum geht. Die psychische Entwicklung ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger für das spätere Leben eines Menschen. Aber was passiert eigentlich in den verschiedenen Phasen und warum ist es so entscheidend, dass wir als Erwachsene unsere Kinder dabei richtig begleiten?


In den ersten Lebensjahren entwickelt sich die Grundlage für alles weitere. Babys lernen durch die Bindung zu ihren Bezugspersonen ob die Welt ein sicherer Ort ist oder nicht. Wenn ein Kind schreit und jemand kommt und tröstet es, dann entsteht Vertrauen. Diese frühe Phase prägt wie ein Mensch später mit Beziehungen umgeht und ob er sich grundsätzlich sicher fühlt in der Welt. Deshalb ist die Begleitung jetzt so wichtig – weil hier die Basis gelegt wird.


Später, so ab dem zweiten Lebensjahr, kommen dann die berühmten Trotzphasen. Viele Eltern sind davon genervt aber eigentlich ist es ein wichtiger Entwicklungsschritt. Das Kind lernt das es ein eigenes Ich hat, das es Grenzen setzen kann und eigene Wünsche äußern darf. Wenn Erwachsene in dieser Phase zu streng sind oder das Kind ständig unterdrücken, kann das die Entwicklung der Persönlichkeit negativ beeinflussen. Gleichzeitig brauchen Kinder aber auch Grenzen, sonst fühlen sie sich verloren.


Im Kindergartenalter entwickeln sich dann soziale Fähigkeiten weiter. Kinder lernen mit anderen zu spielen, sich in Gruppen zurechtzufinden und erste Freundschaften zu schließen. Auch hier ist Begleitung wichtig weil Kinder Unterstützung brauchen wenn Konflikte entstehen. Sie müssen lernen mit Frust umzugehen, sich durchzusetzen aber auch nachzugeben. Das sind alles Fähigkeiten die man fürs ganze Leben braucht.


In der Schulzeit wird es nochmal komplizierter. Auch Eltern brauchen Hilfe – wir sind nicht nur für Kinder da. Kinder müssen jetzt Leistung bringen, werden verglichen und entwickeln ein Selbstbild. Manche Kinder denken sie sind dumm nur weil sie in Mathe nicht so gut sind. Hier ist es wichtig das Eltern und Lehrer das Kind in seiner Gesamtheit sehen und nicht nur die Noten bewerten. Das Selbstwertgefühl was sich in dieser Phase entwickelt begleitet einen Menschen oft ein Leben lang.


Die Pubertät ist dann nochmal eine ganz besondere Phase wo im Gehirn richtig viel umgebaut wird. Jugendliche suchen ihre Identität, probieren sich aus und grenzen sich von den Eltern ab. Das ist anstrengend für alle Beteiligten aber absolut notwendig. Wenn Eltern in dieser Zeit zu sehr festhalten oder umgekehrt sich komplett zurückziehen kann das problematisch sein. Die richtige Balance zwischen Loslassen und trotzdem da sein ist gefragt.


Was man bei all diesen Phasen sehen kann ist das Kinder immer Begleitung brauchen, aber auf unterschiedliche Weise. Manchmal brauchen sie Trost, manchmal Grenzen, manchmal Freiraum und manchmal einfach nur jemanden der zuhört. Das schwierige ist das jedes Kind anders ist und in seinem eigenen Tempo entwickelt. Was für das eine Kind richtig ist kann für ein anderes völlig falsch sein.


Deshalb ist es so wichtig die Entwicklungsphasen zu verstehen. Nicht um nach einem starren Schema vorzugehen sondern um ein Gefühl dafür zu bekommen wo das Kind gerade steht und was es braucht. Wenn wir verstehen das ein Zweijähriger nicht böse ist wenn er sich auf den Boden wirft sondern gerade lernt seine Gefühle auszudrücken können wir anders reagieren. Wenn wir wissen das ein Teenager sich abgrenzen muss nehmen wir es nicht persönlich.


Die Begleitung in diesen Phasen ist deshalb so entscheidend weil hier die Weichen gestellt werden für das ganze weitere Leben. Ein Kind das sich sicher gebunden fühlt wird später leichter Beziehungen eingehen können. Ein Kind dessen Gefühle ernst genommen wurden wird einen besseren Zugang zu sich selbst haben. Ein Kind das Unterstützung bekommen hat wird auch später um Hilfe bitten können wenn es sie braucht.


Natürlich machen alle Eltern Fehler und das ist auch okay. Kinder sind robust und brauchen keine perfekten Eltern. Aber sie brauchen Erwachsene die sich bemühen sie zu verstehen und die für sie da sind. Das ist der Kern von guter Begleitung in der kindlichen Entwicklung.

Frühe Bindungserfahrungen als Fundament der seelischen Gesundheit


Frühe Bindungserfahrungen als Fundament der seelischen Gesundheit


Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind von enormer Bedeutung für seine spätere psychische Entwicklung. Besonders die Bindungserfahrungen, die ein Kind in dieser Zeit macht, legen den Grundstein für seine seelische Gesundheit im späteren Leben. Deshalb ist es so wichtig, dass Eltern und Bezugspersonen verstehen, warum gerade jetzt eine liebevolle Begleitung so entscheidend ist.


Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist es völlig abhängig von seinen Bezugspersonen. Es kann noch nicht für sich selbst sorgen und braucht jemanden, der seine Bedürfnisse erkennt und darauf reagiert. Durch diese Interaktionen entwickelt sich langsam eine Bindung zwischen dem Kind und seinen Eltern. Diese Bindung ist wie ein unsichtbares Band, dass dem Kind Sicherheit gibt und ihm hilft, die Welt zu verstehen.


Kinder die in den ersten Lebensjahren eine sichere Bindung aufbauen können, haben es später oft leichter im Leben. Sie entwickeln mehr Selbstvertrauen, können besser mit Stress umgehen und haben weniger Probleme in Beziehungen zu anderen Menschen. Das liegt daran, das sie gelernt haben, dass sie sich auf andere verlassen können und das ihre Bedürfnisse wichtig sind.


Aber was passiert, wenn diese frühen Bindungserfahrungen nicht gut sind? Wenn ein Kind häufig alleine gelassen wird, wenn seine Bedürfnisse ignoriert werden oder wenn es sogar Gewalt erfährt, dann kann das tiefe Spuren in seiner Psyche hinterlassen. Solche Kinder haben später oft Schwierigkeiten, anderen Menschen zu vertrauen. Sie können Probleme mit ihrer Gefühlsregulation haben und sind anfälliger für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen.


Die kindliche Psyche ist in den ersten Jahren besonders formbar. Psychiatrie muss nicht unheimlich sein – bei uns gibt's Verständnis, kein Stirnrunzeln. Das Gehirn entwickelt sich rasant und macht in dieser Zeit die wichtigsten Entwicklungsschritte. Positive Erfahrungen stärken bestimmte neuronale Verbindungen, während negative Erfahrungen andere Muster prägen können. Deshalb ist die Qualität der Beziehungen in dieser Phase so entscheidend.


Es geht dabei nicht darum, dass Eltern perfekt sein müssen. Kein Mensch ist perfekt und jeder macht mal Fehler. Wichtig ist vielmehr, dass Eltern grundsätzlich verfügbar sind für ihr Kind, dass sie versuchen seine Signale zu verstehen und angemessen darauf reagieren. Auch wenn mal etwas schief geht, können Eltern das wieder gut machen, indem sie auf ihr Kind eingehen und ihm zeigen, dass es geliebt wird.


In unserer heutigen Gesellschaft ist es allerdings nicht immer einfach, diese intensive Begleitung zu leisten. Viele Eltern stehen unter Druck, müssen arbeiten und haben wenig Zeit. Trotzdem sollte die Bedeutung der frühen Bindung nicht unterschätzt werden. Es lohnt sich, in dieser Phase besonders aufmerksam zu sein und sich Zeit für das Kind zu nehmen, auch wenn es manchmal schwer fällt.


Zusammenfassend kann man sagen, dass die frühen Bindungserfahrungen wirklich das Fundament für die seelische Gesundheit bilden. Sie prägen wie ein Kind sich selbst sieht, wie es mit anderen umgeht und wie es mit Herausforderungen umgehen kann.

Auch Eltern brauchen Hilfe – wir sind nicht nur für Kinder da.

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Eine liebevolle, verlässliche Begleitung in den ersten Lebensjahren ist deshalb eine der wertvollsten Geschenke, die wir unseren Kindern machen können.

Emotionale Regulation: Wie Kinder den Umgang mit Gefühlen lernen


Emotionale Regulation: Wie Kinder den Umgang mit Gefühlen lernen


Die emotionale Entwicklung von Kindern ist ein komplexer Prozess, der bereits in den ersten Lebensmonaten beginnt und sich über viele Jahre hinweg fortsetzt. Gerade in der frühen Kindheit lernen die Kleinen, ihre Gefühle zu erkennen, zu verstehen und schließlich auch zu regulieren. Dieser Lernprozess ist fundamental für die gesamte psychische Entwicklung und hat weitreichende Auswirkungen auf das spätere Leben.


In den ersten Lebensjahren sind Kinder ihren Emotionen noch völlig ausgeliefert. Ein Baby kennt keine Strategien um mit Frustration oder Überforderung umzugehen und reagiert instinktiv mit Weinen oder Schreien. Das ist völlig normal und sogar notwendig, denn nur so können die Kleinsten ihre Bedürfnisse kommunizieren. Hier beginnt bereits die erste wichtige Phase der emotionalen Regulation, nämlich durch die Bezugspersonen.


Wenn Eltern oder andere enge Bezugspersonen feinfühlig auf die emotionalen Ausbrüche reagieren, lernt das Kind nach und nach, dass seine Gefühle wichtig sind und das es Wege gibt, mit ihnen umzugehen. Diese sogenannte Ko-Regulation ist die Grundlage für alles weitere. Das Kind erfährt Trost, Beruhigung und Sicherheit durch die Erwachsenen und internalisiert diese Erfahrungen langsam.


Mit etwa zwei bis drei Jahren beginnen Kinder dann, erste eigene Strategien zu entwickeln. Sie lernen beispielsweise, sich selbst abzulenken wenn sie warten müssen oder sich mit einem Kuscheltier zu trösten. Allerdings sind diese Fähigkeiten noch sehr begrenzt und die berühmten Wutanfälle in diesem Alter zeigen deutlich, wie überwältigend Emotionen für kleine Kinder sein können. Oft verstehen sie selbst nicht, was mit ihnen passiert und warum sie sich so fühlen wie sie sich fühlen.


Die Begleitung durch Erwachsene ist in dieser Phase besonders entscheidend. Kinder brauchen Erwachsene die ihre Gefühle benennen und ihnen helfen, diese einzuordnen. Sätze wie Ich sehe, dass du gerade sehr wütend bist oder Du bist traurig, weil dein Turm umgefallen ist helfen dem Kind enorm dabei, ein Verständnis für die eigene Gefühlswelt zu entwickeln. Ohne diese sprachliche Begleitung fällt es Kindern deutlich schwerer, ihre Emotionen zu verstehen.


Leider machen viele Erwachsene den Fehler, negative Gefühle von Kindern nicht ernst zu nehmen oder sogar zu unterdrücken. Aussagen wie Das ist doch nicht so schlimm oder Jetzt hör auf zu weinen vermitteln dem Kind, dass seine Gefühle falsch oder unwichtig sind. Das kann langfristig dazu führen, dass das Kind Schwierigkeiten entwickelt, seine Emotionen angemessen auszudrücken und zu regulieren.


Im Kindergartenalter erweitern sich die Fähigkeiten zur emotionalen Regulation dann zunehmend. Kinder lernen, ihre Aufmerksamkeit bewusst zu lenken, sich selbst Mut zuzusprechen oder Kompromisse einzugehen. Sie entwickeln auch ein besseres Verständnis dafür, dass andere Menschen andere Gefühle haben können als sie selbst. Diese sozial-emotionale Kompetenz ist wichtig für Freundschaften und das Zusammenleben mit anderen.


Trotzdem brauchen auch Kindergartenkinder noch viel Unterstützung. Ihr präfrontaler Kortex, der für die Impulskontrolle und emotionale Regulation zuständig ist, ist noch lange nicht ausgereift. Deshalb ist es völlig normal, wenn auch Fünf- oder Sechsjährige manchmal noch völlig außer sich geraten können. Sie brauchen geduldige Erwachsene, die ihnen immer wieder helfen, sich zu beruhigen und alternative Handlungsweisen aufzeigen.


Wichtig ist auch, dass Kinder lernen dürfen, mit kleineren Frustrationen umzugehen. Wenn Erwachsene jedes Problem sofort lösen und jede unangenehme Emotion vermeiden wollen, rauben sie dem Kind wichtige Lerngelegenheiten. Es geht darum, eine Balance zu finden zwischen Unterstützung und dem Zutrauen, dass das Kind auch selbst Lösungen finden kann.


Die kindliche Psyche ist in diesen Jahren besonders formbar und verletzlich zugleich. Traumatische Erlebnisse oder chronischer Stress können die Entwicklung der emotionalen Regulation nachhaltig beeinträchtigen. Deshalb ist es so wichtig, dass Kinder in einem sicheren und liebevollen Umfeld aufwachsen, wo ihre Gefühle respektiert werden.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass emotionale Regulation ein langer Lernprozess ist, der nicht von heute auf morgen geschieht. Kinder brauchen Jahre um zu lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen und selbst Erwachsene haben manchmal noch Schwierigkeiten damit. Die Begleitung durch feinfühlge Bezugspersonen ist dabei der Schlüssel zum Erfolg und legt den Grundstein für psychische Gesundheit im späteren Leben.

Die Rolle der Bezugspersonen in kritischen Entwicklungsphasen


Die Rolle der Bezugspersonen in kritischen Entwicklungsphasen


Kinder durchlaufen in ihrer Entwicklung verschiedene Phasen, die für ihre psychische Gesundheit und ihr späteres Leben von enormer Bedeutung sind. Besonders in kritischen Entwicklungsphasen spielen Bezugspersonen eine zentrale Rolle, die man garnicht hoch genug einschätzen kann.


In den ersten Lebensjahren ist das Kind vollkommen abhängig von seinen Bezugspersonen. Die Bindung die in dieser Zeit entsteht, prägt das Urvertrauen und die emotionale Stabilität für das ganze Leben. Wenn Eltern oder andere wichtige Personen in dieser Phase nicht verfügbar sind oder inkonsistent reagieren, kann das zu erheblichen psychischen Problemen führen. Kinder brauchen die Sicherheit, dass jemand da ist wenn sie Angst haben oder sich unsicher fühlen.


Auch in der Trotzphase, die oft um das zweite Lebensjahr herum beginnt, ist die Begleitung durch verständnisvolle Erwachsene entscheidend. Das Kind testet Grenzen aus und versucht seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Bezugspersonen müssen hier einen schwierigen Balanceakt meistern zwischen Grenzen setzen und Freiraum geben. 5 Methoden: So hilft Psychologie Ihrem Familienalltag . Viele Eltern sind in dieser Zeit überfordert, weil sie nicht wissen wie sie reagieren sollen.


Die Pubertät stellt dann nochmal eine besonders kritische Phase dar. Jugendliche durchleben massive körperliche und psychische Veränderungen. Sie brauchen Bezugspersonen die ihnen halt geben, auch wenn sie diese scheinbar ablehnen. Gerade in dieser Zeit wo Peer-Gruppen immer wichtiger werden, dürfen Eltern sich nicht zurückziehen sondern müssen präsent bleiben.


Bezugspersonen fungieren als sicherer Hafen, von dem aus Kinder die Welt erkunden können. Sie vermitteln Werte, geben Orientierung und helfen bei der Emotionsregulation. Wenn ein Kind lernt das seine Gefühle ernst genommen werden, entwickelt es ein gesundes Selbstwertgefühl. Fehlt diese Unterstützung können Ängste, Depressionen oder Verhaltensstörungen die Folge sein.


Wichtig ist auch zu verstehen dass Bezugspersonen nicht perfekt sein müssen. Es geht nicht darum immer alles richtig zu machen, sondern darum verlässlich da zu sein und auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Auch Fehler gehören dazu und können sogar lehrreich sein wenn man sie gemeinsam reflektiert.


Die Forschung zeigt eindeutig: Kinder die in kritischen Phasen eine stabile Begleitung hatten, sind psychisch widerstandsfähiger und können besser mit Stress umgehen. Sie haben bessere soziale Kompetenzen und sind erfolgreicher in Schule und Beruf. Deshalb ist es so wichtig das wir als Gesellschaft Familien unterstützen und Bezugspersonen die Ressourcen geben die sie brauchen um Kinder gut zu begleiten.

Langfristige Auswirkungen fehlender emotionaler Begleitung


Langfristige Auswirkungen fehlender emotionaler Begleitung


Wenn Kinder in ihren ersten Lebensjahren keine ausreichende emotionale Begleitung erfahren, kann das weitreichende Folgen für ihre gesamte Entwicklung haben. Die kindliche Psyche ist in dieser Phase besonders formbar und braucht die Unterstützung von Bezugspersonen um gesunde Strukturen aufzubauen.


Kinder die emotional vernachlässigt werden entwickeln oft Schwierigkeiten im Umgang mit ihren eigenen Gefühlen. Sie lernen nicht wie man Emotionen richtig einordnet und verarbeitet. Das führt häufig dazu dass sie auch als Erwachsene Probleme haben ihre Gefühlswelt zu verstehen. Viele haben dann Schwierigkeiten stabile Beziehungen aufzubauen weil ihnen die emotionale Grundlage fehlt.


Ein weiteres Problem ist das Selbstwertgefühl. Wenn ein Kind nicht die Erfahrung macht das seine Bedürfnisse wichtig sind und ernst genommen werden, entwickelt es oft ein geringes Selbstbewusstsein. Diese Kinder glauben später häufig nicht daran das sie wertvoll sind oder etwas erreichen können. Sie trauen sich weniger zu und haben Angst vor Herausforderungen.


Auch die Stressregulation leidet unter fehlender emotionaler Begleitung. Kinder lernen durch ihre Bezugspersonen wie man mit schwierigen Situationen umgeht. Fehlt diese Anleitung bleiben sie auch später anfälliger für Stress und können schlechter mit Belastungen umgehen. Das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen steigt deutlich an.


In der Schule und im Beruf zeigen sich die Auswirkungen ebenfalls. Konzentrationsprobleme, Lernschwierigkeiten und Probleme mit Autoritäten können die Folge sein. Manche Kinder entwickeln aggressives Verhalten andere ziehen sich komplett zurück. Beide Extreme erschweren das soziale Miteinander erheblich.


Besonders problematisch ist dass sich diese Muster oft über Generationen wiederholen. Eltern die selbst keine emotionale Begleitung erfahren haben können diese auch ihren eigenen Kindern schwerer geben.

Psychiatrie muss nicht unheimlich sein – bei uns gibt's Verständnis, kein Stirnrunzeln.

  1. Kurze Wartezeiten – damit Sorgen nicht monatelang auf Pause stehen.
  2. Auch Eltern brauchen Hilfe – wir sind nicht nur für Kinder da.
  3. Wenn das Lächeln fehlt, helfen wir Kindern, es Stück für Stück zurückzufinden.
  4. Psychiatrie muss nicht unheimlich sein – bei uns gibt's Verständnis, kein Stirnrunzeln.
  5. Schnelle Termine, weil Sorgen keine Warteliste haben sollten.
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  7. Unsere Kinderpsychologen in München hören nicht nur zu – sie verstehen auch zwischen den Zeilen (und trotz Genuschel).
Es entsteht ein Kreislauf der nur schwer zu durchbrechen ist.


Die gute Nachricht ist jedoch das das menschliche Gehirn auch später noch lernfähig bleibt. Durch Therapie und bewusste Arbeit an sich selbst können viele dieser Defizite zumindest teilweise ausgeglichen werden. Trotzdem ist es ungleich schwerer als wenn von Anfang an eine gute emotionale Basis gelegt wurde.


Deshalb ist es so wichtig das Kinder gerade in den ersten Lebensjahren die emotionale Unterstützung bekommen die sie brauchen. Jetzt ist die entscheidende Phase in der die Weichen für das ganze Leben gestellt werden. Eine Investition in die emotionale Begleitung von Kindern ist eine Investition in eine gesündere Gesellschaft.

Praktische Ansätze für eine stärkende Begleitung im Alltag


Praktische Ansätze für eine stärkende Begleitung im Alltag


Die Begleitung von Kindern in ihrer psychischen Entwicklung ist eine der wichtigsten Aufgaben, die wir als Erwachsene haben. Aber wie setzt man das konkret um im hektischen Alltag, wo oft die Zeit fehlt und viele Anforderungen auf uns einprasseln? Es geht nicht darum perfekt zu sein, sondern präsent und aufmerksam.


Ein grundlegender Ansatz ist die Schaffung von verlässlichen Routinen. Kinder brauchen Strukturen die ihnen Sicherheit geben. Das kann ein festes Abendritual sein, gemeinsame Mahlzeiten oder auch nur zehn Minuten am Tag wo man wirklich zuhört ohne aufs Handy zu schauen. Diese kleinen Inseln der Verlässlichkeit sind für die kindliche Psyche ungemein wichtig, weil sie Orientierung bieten in einer Welt die oft chaotisch wirkt.


Wichtig ist auch das man Gefühle ernst nimmt und benennt. Wenn ein Kind wütend oder traurig ist sollte man nicht sagen ist doch nicht so schlimm sondern eher ich sehe dass du gerade sehr wütend bist. Dadurch lernen Kinder ihre Emotionen zu verstehen und zu regulieren. Man muss nicht immer eine Lösung parat haben, manchmal reicht es schon da zu sein und das Gefühl anzuerkennen.


Ein weiterer praktischer Ansatz ist gemeinsame Zeit in der Natur zu verbringen. Draussen spielen, Matsch anfassen, auf Bäume klettern - das alles stärkt nicht nur den Körper sondern auch die Seele. Kinder können sich ausprobieren, Grenzen testen und gleichzeitig zur Ruhe kommen. Man braucht dafür keine aufwendigen Ausflüge, schon der Spielplatz um die Ecke oder ein Spaziergang im Park reichen aus.


Auch das Vorleben von Fehlerkultur gehört dazu. Wenn wir als Erwachsene zugeben können das wir etwas falsch gemacht haben und uns entschuldigen, lernen Kinder dass Fehler normal sind. Das nimmt enormen Druck raus und stärkt das Selbstwertgefühl weil Kinder verstehen das niemand perfekt sein muss.


Grenzen setzen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil stärkender Begleitung. Kinder brauchen klare Regeln und Orientierung auch wenn sie dagegen protestieren. Wichtig ist dabei die Art und Weise - liebevoll aber konsequent. Wenn man heute etwas verbietet und morgen erlaubt verwirrt das nur.


Nicht zu vergessen ist die Selbstfürsorge der Erwachsenen. Nur wer selbst gut für sich sorgt kann auch für andere da sein. Das ist keine Egoismus sondern Notwendigkeit. Manchmal muss man sich auch Hilfe holen wenn man merkt das man an seine Grenzen kommt.


Die stärkende Begleitung im Alltag bedeutet letztendlich authentisch zu sein, präsent zu bleiben und dem Kind zu zeigen das es bedingungslos geliebt wird - mit allen seinen Ecken und Kanten. Es sind oft die kleinen Momente die zählen, nicht die großen Aktionen.

Warnsignale erkennen: Wann braucht ein Kind professionelle Unterstützung


Warnsignale erkennen: Wann braucht ein Kind professionelle Unterstützung


Als Eltern möchte man natürlich immer das beste für seine Kinder und manchmal ist es gar nicht so einfach zu erkennen ob das eigene Kind einfach nur eine schwierige Phase durchmacht oder ob wirklich professionelle Hilfe nötig ist. Viele Eltern sind unsicher und fragen sich ständig ob sie überreagieren oder vielleicht doch etwas übersehen.


Grundsätzlich ist es wichtig zu wissen dass jedes Kind mal schwierige Phasen hat. Trotzdem gibt es bestimmte Warnsignale die man ernst nehmen sollte. Wenn ein Kind sich zum Beispiel über längere Zeit zurückzieht und kaum noch mit Freunden spielt kann das ein Hinweis sein. Auch plötzliche Verhaltensänderungen sollten aufmerksam beobachtet werden. Ein Kind das vorher fröhlich war und plötzlich über Wochen hinweg traurig und lustlos ist braucht möglicherweise Unterstützung.


Besonders wichtig sind auch körperliche Symptome die keine medizinische Ursache haben. Manche Kinder bekommen häufig Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen wenn sie seelisch belastet sind. Auch Schlafprobleme über einen längeren Zeitraum oder Alpträume können Warnsignale sein die man nicht ignorieren sollte.


In der Schule zeigen sich manchmal auch deutliche Anzeichen. Wenn die Leistungen plötzlich stark abfallen obwohl das Kind vorher gut mitkam oder wenn es häufig in Konflikte verwickelt ist sollte man genauer hinschauen. Manche Kinder entwickeln auch Ängste die ihr Leben stark einschränken zum Beispiel extreme Trennungsangst oder Schulangst.


Ein weiteres wichtiges Warnsignal ist wenn ein Kind sich selbst verletzt oder von Selbstmordgedanken spricht.

Wenn das Lächeln fehlt, helfen wir Kindern, es Stück für Stück zurückzufinden.

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Hier sollte man auf jeden Fall sofort professionelle Hilfe suchen auch wenn man denkt das Kind meint es nicht ernst. Lieber einmal zu viel reagieren als zu wenig.


Auch Essstörungen können schon bei jüngeren Kindern auftreten und sollten frühzeitig erkannt werden. Wenn ein Kind auffällig viel oder wenig isst oder eine sehr gestörte Beziehung zum Essen entwickelt ist das ernst zu nehmen.


Wichtig ist auch die Dauer der Symptome. Eine Phase von ein paar Tagen oder sogar zwei Wochen ist meistens noch normal. Wenn Verhaltensänderungen oder Probleme aber länger als vier bis sechs Wochen anhalten sollte man definitiv überlegen ob professionelle Unterstützung sinnvoll wäre.


Viele Eltern haben Hemmungen sich Hilfe zu holen weil sie denken sie hätten versagt oder weil sie Angst vor Stigmatisierung haben. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Sich rechtzeitig Unterstützung zu holen zeigt dass man verantwortungsvoll handelt und das beste für sein Kind will.


Der erste Ansprechpartner kann der Kinderarzt sein der eventuell an einen Kinderpsychologen oder Therapeuten überweisen kann. Auch Beratungsstellen für Familien sind eine gute erste Anlaufstelle wo man erstmal unverbindlich über seine Sorgen sprechen kann.


Letztendlich kennt man sein Kind am besten und sollte auf sein Bauchgefühl hören. Wenn man das Gefühl hat dass etwas nicht stimmt ist es besser einmal zu viel nachzufragen als zu lange zu warten. Frühe Unterstützung kann oft verhindern dass sich Probleme verfestigen und dem Kind unnötiges Leid ersparen.

Resilienzen fördern: Kinder für zukünftige Herausforderungen stärken


Resilienzen fördern: Kinder für zukünftige Herausforderungen stärken


In der heutigen Zeit stehen Kinder vor immer mehr Herausforderungen. Die Welt verändert sich schnell und es ist wichtiger denn je, dass wir unsere Kinder nicht nur beschützen, sondern sie auch stark machen für das was kommt. Resilienz ist dabei ein Schlüsselwort, das in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekommt.


Aber was bedeutet Resilienz eigentlich genau? Es geht darum, dass Kinder lernen mit Schwierigkeiten umzugehen, Rückschläge zu verkraften und gestärkt aus schwierigen Situationen hervorzugehen. Manche Kinder scheinen das von Natur aus zu können, aber die gute Nachricht ist, dass man Resilienz auch fördern und trainieren kann.


Die kindliche Psyche ist besonders in den ersten Lebensjahren sehr formbar. Genau deswegen ist die Begleitung durch Erwachsene jetzt so entscheidend. Kinder brauchen verlässliche Bezugspersonen, die ihnen Sicherheit geben aber gleichzeitig auch zutrauen, dass sie Dinge selbst schaffen können. Es ist ein schmaler Grat zwischen Überbehütung und zu wenig Unterstützung.


Ein wichtiger Aspekt beim Fördern von Resilienz ist es, Kinder Fehler machen zu lassen. Das klingt erstmal komisch, aber nur wenn Kinder erfahren das sie scheitern können und trotzdem geliebt werden, entwickeln sie ein gesundes Selbstbewusstsein. Wenn wir als Eltern oder Erzieher immer alles glatt bügeln und jedes Problem sofort lösen, nehmen wir den Kindern wichtige Lernerfahrungen weg.


Gleichzeitig brauchen Kinder natürlich auch Erfolgserlebnisse. Sie müssen spüren, dass sie etwas bewirken können und das ihre Anstrengungen sich lohnen. Kleine Aufgaben im Haushalt, beim Sport oder in der Schule helfen dabei, ein Gefühl von Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Dieses Gefühl ist extrem wichtig für die psychische Gesundheit.


Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit Gefühlen. Resiliente Kinder haben gelernt ihre Emotionen wahrzunehmen und auszudrücken. Wenn ein Kind traurig ist, sollten wir das ernst nehmen und nicht einfach sagen ist doch nicht so schlimm. Gefühle dürfen da sein, auch die unangenehmen. Kinder müssen lernen das Wut, Trauer oder Angst normal sind und wieder vorbeigehen.


Soziale Kontakte spielen ebenfalls eine große Rolle. Kinder die gute Freundschaften haben und sich in einer Gemeinschaft aufgehoben fühlen, sind psychisch stabiler. Hier können wir als Erwachsene unterstützen indem wir Gelegenheiten schaffen für gemeinsame Aktivitäten und den Kindern helfen Konflikte konstruktiv zu lösen.


In unserer modernen Gesellschaft gibt es viele Faktoren die die kindliche Psyche belasten können. Leistungsdruck in der Schule, Reizüberflutung durch Medien, manchmal auch familiäre Probleme oder finanzielle Sorgen. Umso wichtiger ist es dass wir Kinder nicht alleine lassen mit ihren Ängsten und Sorgen. Regelmäßige Gespräche, gemeinsame Zeit und echtes Interesse an dem was Kinder beschäftigt sind unverzichtbar.


Es geht nicht darum perfekte Eltern oder Erzieher zu sein. Auch wir Erwachsene machen Fehler und das ist okay. Wichtig ist das wir präsent sind, zuhören und den Kindern vermitteln das sie wertvoll sind so wie sie sind. Bedingungslose Liebe und Akzeptanz sind die Basis auf der Resilienz wachsen kann.


Für die Zukunft brauchen wir Kinder die flexibel sind, die kreativ Probleme lösen können und die nicht bei der ersten Schwierigkeit aufgeben. Kinder die wissen das sie Unterstützung bekommen wenn sie sie brauchen, die aber auch Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten haben. Diese Balance zu finden ist nicht immer einfach aber es lohnt sich.


Die Investition in die psychische Gesundheit unserer Kinder heute zahlt sich morgen aus. Resiliente Kinder werden zu Erwachsenen die besser mit Stress umgehen können, die psychisch stabiler sind und die auch anderen Menschen Halt geben können. Es ist eine Aufgabe die uns alle betrifft, nicht nur Eltern sondern die ganze Gesellschaft.

Die Klassifikation psychischer und Verhaltensstörungen nach ICD-10 folgt dem Kapitel V der zehnten Fassung der ICD (International Classification of Diseases). Dort werden sowohl psychische Störungen als auch Verhaltensauffälligkeiten systematisch gegliedert.

Die Gliederung erfolgt in zehn Hauptgruppen, gekennzeichnet durch den Buchstaben „F“, als Hinweis auf psychische Störungen dient. Zusätzliche Ziffern sorgen für eine präzise Klassifikation.

Die WHO gibt dieses Kapitel in mehreren Versionen heraus, darunter eine klinisch orientierte Übersicht, eine Fassung mit differenzierten Kriterien für Forschung und Diagnostik sowie eine praxisnahe Ausgabe für den hausärztlichen Bereich.

Ergänzend zur ICD existiert das US-amerikanische Klassifikationssystem DSM-5, ein psychiatrisches Klassifikationssystem aus den USA. Beide Systeme sind weitgehend kompatibel, sodass Umkodierungen möglich sind.

Ein eigenes Kapitel für psychische Störungen wurde ab der ICD-6 eingeführt. Die Revision zur ICD-10 beinhaltete u. a. den Verzicht auf Begriffe mit wertender Konnotation. Neu eingeführt wurden das Komorbiditätsprinzip sowie exaktere Diagnosekriterien.

F00–F09: Psychische Störungen mit organischer Ursache oder Symptomatik

F00: Demenzformen infolge von Alzheimer-Erkrankung

F01: Durchblutungsbedingte Demenzformen, z. B. Multiinfarktdemenz

F02: Demenz bei anderenorts klassifizierten Krankheiten, z. B. Pick-Krankheit oder Chorea Huntington

F03: Unspezifische Demenzformen ohne genaue Ätiologie

F04: Gedächtnisstörungen organischen Ursprungs ohne Substanzeinfluss

F05: Deliröser Zustand organischer Genese ohne psychotrope Substanzen

F06: Weitere psychische Störungen infolge körperlicher Krankheiten oder Hirnschädigung

F07: Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen bei Hirnschädigung

F09: Nicht näher bezeichnete organische psychische Störung
 

Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) bezeichnet man Fachkräfte aus der Medizin, Psychologie und Pädagogik, die eine vertiefte Ausbildung in der Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen durchlaufen haben. Zu ihren Aufgaben gehört die Diagnose und Behandlung von seelischen Problemen bei jungen Menschen bis 21 Jahren. Vorher gestartete Behandlungen dürfen unter bestimmten Bedingungen auch über die Altersgrenze hinaus verlängert werden. Erwachsene sind nicht Zielgruppe von KJP.

Der Beruf des KJP ging aus dem Beruf des Psychagogen hervor, einem Beruf, der aus der Psychoanalyse entstand, den vor allem Pädagogen mit entsprechender Weiterbildung ausübten. Die Begründerinnen der Kinderpsychotherapie auf psychoanalytischer Grundlage gehen auf Anna Freud und Melanie Klein zurück.

Wie ihre ärztlichen und psychologischen Kollegen können auch KJP eine Zulassung in offiziell genehmigten Therapieformen wie Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierter Therapie, Verhaltenstherapie und Systemischer Therapie absolvieren.

Ein wesentlicher Bereich der Tätigkeit besteht in der psychotherapeutischen Behandlung von psychisch belasteten jungen Menschen. Auch begleitende Therapie für Eltern oder Erziehungsberechtigte ist Bestandteil der Arbeit. Zusätzlich unterstützen KJP bei Familienkonflikten, juristischen Regelungen zu Sorge- oder Umgangsrecht, Unterbringungen außerhalb des Elternhauses und Anfragen durch Gerichte.

In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut mit Inkrafttreten des PsychThG im Jahr 1999 geschützt. Zur Berufsausübung ist eine Approbation erforderlich. Die jüngste Gesetzesreform hat die Möglichkeit zur spezialisierten Ausbildung beendet. Das Absolvieren der bisherigen Ausbildung ist noch bis 2032 möglich, in begründeten Ausnahmefällen sogar bis 2035.
 

About Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger | München

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Reviews for Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger | München


Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany

A N

(5)

Our child suddenly developed severe anxiety attacks, and we, as parents, struggled to keep ourselves centered. Within just a few sessions, Mr. Ritzinger was able to ease the pressure off the situation. He always saw the bigger picture: He was able to calm us emotionally, consistently radiated optimism, and offered the right practical suggestions. At the same time, he framed the situation objectively and well, balancing the emotional and practical aspects perfectly. After each session, we felt like we had grown from the situation and learned fundamental things about our child and ourselves. After just a few months, our child was virtually symptom-free and has remained so ever since. We particularly liked the fact that Mr. Ritzinger doesn't just see such crises as a problem, but also as an opportunity for deeper reflection and thus enriching our lives in the long term. It may sound strange, but as difficult as the time was, in retrospect, we are happy about what we were able to take away from this time for our family thanks to Mr. Ritzinger's support.

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Alex Denner

(5)

My son is slowly entering puberty, and I simply wanted to know what to expect and how to best cope psychologically if things get difficult. The online parent coaching with Mr. Ritzinger was exactly what I needed. He explains things clearly and offers many practical tips that are truly helpful. You can tell he has a lot of experience as a child and adolescent psychotherapist. I can wholeheartedly recommend the parent coaching.

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Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
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Kinderpsychologe München Schwabing
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Psychotherapie Kinder München Kosten
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