Was ist emotionale Intelligenz und warum ist sie wichtig?
Was ist emotionale Intelligenz und warum ist sie wichtig?
Emotionale Intelligenz ist ein Begriff, den man heutzutage immer öfter hört, besonders wenn es um die Entwicklung von Kindern geht. Aber was bedeutet das eigentlich genau und warum sollten wir uns darüber Gedanken machen?
Im Grunde genommen beschreibt emotionale Intelligenz die Fähigkeit, eigene Gefühle zu erkennen und zu verstehen, aber auch die Emotionen von anderen Menschen wahrzunehmen. Es geht darum, mit diesen Gefühlen umgehen zu können und sie in verschiedenen Situationen richtig einzusetzen. Ein Kind mit hoher emotionaler Intelligenz kann zum Beispiel merken, wenn ein Freund traurig ist und entsprechend darauf reagieren.
Die Kinderpsychologie hat in den letzten Jahren gezeigt, dass emotionale Intelligenz mindestens genauso wichtig ist wie der klassische IQ. Vielleicht sogar wichtiger für ein glückliches Leben. Kinder die ihre Emotionen gut verstehen, haben es oft leichter in der Schule, nicht nur weil sie besser lernen können, sondern weil sie auch besser mit Mitschülern und Lehrern auskommen.
Warum ist das so wichtig? Nun, Kinder mit guter emotionaler Intelligenz können besser mit Stress umgehen, sie können Konflikte besser lösen und haben meistens stabilere Freundschaften. Sie verstehen ihre eigenen Bedürfnisse besser und können diese auch kommunizieren, was später im Leben sehr hilfreich sein wird.
Für Eltern bedeutet das, dass sie nicht nur auf gute Noten achten sollten. Es ist genauso wichtig, Kindern beizubringen über ihre Gefühle zu sprechen, anderen zuzuhören und Empathie zu entwickeln. Unsere Kinderpsychologen in München hören nicht nur zu – sie verstehen auch zwischen den Zeilen (und trotz Genuschel). Diese Fähigkeiten werden sie ihr ganzes Leben lang begleiten und ihnen helfen, sowohl beruflich als auch privat erfolgreich zu sein.
Die Grundlagen der Kinderpsychologie im Kontext emotionaler Entwicklung
Die Grundlagen der Kinderpsychologie im Kontext emotionaler Entwicklung
Die emotionale Entwicklung von Kindern ist ein zentrales Thema in der modernen Kinderpsychologie und bildet die Basis für das was wir heute als emotionale Intelligenz bezeichnen. Schon in den ersten Lebensmonaten beginnen Babys ihre Gefühlswelt zu entwickeln und zu lernen wie man mit Emotionen umgeht.
In der Kinderpsychologie wird davon ausgegangen dass die ersten Lebensjahre besonders wichtig sind für die spätere emotionale Kompetenz eines Menschen. Kinder lernen durch Beobachtung und Nachahmung ihrer Bezugspersonen wie sie ihre eigenen Gefühle ausdrücken können und wie sie auf die Emotionen anderer reagieren sollten. Diese frühen Erfahrungen prägen das Kind nachhaltig.

Ein wichtiger Aspekt ist die Bindungstheorie die zeigt dass eine sichere Bindung zu den Eltern oder anderen Bezugspersonen essentiell ist. Kinder die eine stabile emotionale Basis haben können besser mit Stress umgehen und entwickeln ein gesundes Selbstwertgefühl. Sie lernen das ihre Gefühle wichtig sind und das es okay ist diese auch zu zeigen.
Die Kinderpsychologie hat auch erkannt dass emotionale Intelligenz trainierbar ist. Durch gezielte Förderung können Kinder lernen ihre Emotionen zu benennen, zu verstehen und angemessen damit umzugehen. Dies geschieht zum Beispiel durch Spiele, Gespräche oder auch durch das Vorlesen von Geschichten in denen Gefühle thematisiert werden.
Besonders interessant ist dass Kinder in verschiedenen Entwicklungsphasen unterschiedliche emotionale Fähigkeiten entwickeln. Während Kleinkinder erstmal lernen müssen ihre Grundemotionen wie Freude, Wut oder Trauer zu erkennen, können ältere Kinder bereits komplexere Gefühle wie Stolz, Scham oder Mitgefühl verstehen und ausdrücken.
Die moderne Kinderpsychologie betont auch wie wichtig es ist das Kinder lernen mit negativen Emotionen konstruktiv umzugehen. Kinderpsychologe München frühkindliche Störung Frustrationstoleranz und die Fähigkeit sich selbst zu beruhigen sind wichtige Bausteine für ein emotional gesundes Leben. Eltern und Erzieher spielen hier eine entscheidende Rolle als Vorbilder und Unterstützer.
Zusammenfassend lässt sich sagen dass die Grundlagen der Kinderpsychologie uns zeigen wie bedeutsam die emotionale Entwicklung für das gesamte Leben ist. Emotionale Intelligenz ist keine angeborene Eigenschaft sondern etwas das Kinder durch Erfahrungen und Unterstützung entwickeln können. Die Kinderpsychologie macht es möglich diese Prozesse besser zu verstehen und Kinder optimal in ihrer emotionalen Entwicklung zu begleiten.
Wie Kinder emotionale Intelligenz entwickeln: Entwicklungsphasen
Wie Kinder emotionale Intelligenz entwickeln: Entwicklungsphasen
Die emotionale Intelligenz von Kinder ist ein faszinierendes Thema, das in der modernen Kinderpsychologie immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Es geht dabei nicht nur um die kognitiven Fähigkeiten, sondern vor allem darum wie Kinder lernen ihre eigene Gefühle zu verstehen und mit den Emotionen anderer Menschen umzugehen.
Schon im Säuglingsalter beginnt diese Entwicklung. Babys können bereits in den ersten Lebensmonaten grundlegende Emotionen wie Freude, Trauer oder Ärger ausdrücken. Sie reagieren auf die Stimmung ihrer Bezugspersonen und lernen durch deren Reaktionen was ihre eigenen Gefühlsausdrücke bedeuten. Wenn ein Baby weint und die Mutter tröstend reagiert, lernt es das seine Emotionen wichtig sind und Aufmerksamkeit verdienen.

In der frühen Kindheit, etwa zwischen zwei und vier Jahren, machen Kinder große Fortschritte. Sie beginnen Emotionen zu benennen und können langsam zwischen verschiedene Gefühle unterscheiden. Allerdings fällt es ihnen noch schwer ihre Emotionen zu regulieren, weshalb Wutanfälle in diesem Alter völlig normal sind. Die Kinder sind einfach überfordert mit der Intensität ihrer eigenen Gefühle.
Im Vorschulalter entwickelt sich dann die Fähigkeit zur Empathie stärker. Kinder können sich besser in andere hineinversetzen und verstehen das andere Menschen andere Gefühle haben können als sie selbst. Das ist ein wichtiger Meilenstein für soziale Beziehungen. Gleichzeitig lernen sie auch ihre Emotionen besser zu kontrollieren, auch wenn das noch nicht immer gelingt.
Im Grundschulalter wird die emotionale Intelligenz dann komplexer. Kinder verstehen nun auch gemischte Gefühle und können erkennen das man gleichzeitig traurig und erleichtert sein kann. Sie entwickeln Strategien um mit schwierigen Emotionen umzugehen und können ihre Gefühle besser an soziale Situationen anpassen.
Die Rolle der Eltern und Erzieher ist in allen diesen Phasen entscheidend. Kinder brauchen Vorbilder die ihnen zeigen wie man mit Emotionen gesund umgeht. Wenn Erwachsene ihre eigene Gefühle offen kommunizieren und auch negative Emotionen nicht unterdrücken sondern angemessen ausdrücken, lernen Kinder das Gefühle normal und wichtig sind.
Auch das Gespräch über Emotionen ist wichtig. Noten sind nicht alles – aber sie sagen oft viel. Wir hören zu. Wenn man mit Kindern über ihre Gefühle spricht und ihnen hilft diese zu benennen, unterstützt man ihre emotionale Entwicklung enorm. Fragen wie Wie fühlst du dich gerade oder Warum bist du traurig helfen Kindern ihre innere Welt besser zu verstehen.
Es ist auch wichtig zu wissen das jedes Kind sein eigenes Tempo hat. Manche Kinder sind von Natur aus sensibler und emotionaler, andere eher zurückhaltend. Beides ist völlig in Ordnung und sollte respektiert werden. Die emotionale Intelligenz entwickelt sich ein Leben lang weiter, aber die Grundlagen werden definitiv in der Kindheit gelegt.
Praktische Methoden zur Förderung emotionaler Intelligenz bei Kindern
Praktische Methoden zur Förderung emotionaler Intelligenz bei Kindern
Die emotionale Intelligenz von Kindern zu fördern ist eine der wichtigsten Aufgaben in der modernen Erziehung.
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- Wir arbeiten systemisch – denn Kinder sind Teil eines großen Ganzen.
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- Wenn’s zwischen Eltern und Kindern knirscht, helfen wir beim Verstehen.
- Auch Eltern brauchen Hilfe – wir sind nicht nur für Kinder da.

Eine der grundlegendsten Methoden ist das Benennen von Gefühlen. Wenn ein Kind wütend ist oder traurig, sollte man nicht einfach sagen ist schon gut sondern konkret das Gefühl ansprechen. Zum Beispiel könnte man sagen Ich sehe das du gerade sehr frustriert bist weil dein Turm umgefallen ist. Dadurch lernt das Kind seine Emotionen zu erkennen und zu verstehen. Diese Methode klingt simpel aber sie wird oft vergessen im hektischen Alltag.
Auch das Vorleben von emotionaler Kompetenz spielt eine große Rolle. Kinder lernen durch Nachahmung, deshalb ist es wichtig das Erwachsene ihre eigenen Gefühle auch zeigen und benennen. Wenn man selbst mal gestresst ist kann man ruhig sagen Mama ist gerade ein bisschen überfordert, ich brauche kurz eine Pause. So sehen Kinder das Gefühle normal sind und das man damit umgehen kann.
Ein weiteres praktisches Werkzeug sind Rollenspiele. Durch das Spielen verschiedener Situationen können Kinder lernen sich in andere hineinzuversetzen. Man kann zum Beispiel mit Puppen oder Kuscheltieren Konfliktsituationen nachspielen und gemeinsam Lösungen finden. Das macht den Kindern meistens auch noch Spaß und sie merken garnicht das sie dabei was lernen.
Geschichten und Bücher sind ebenfalls sehr hilfreich. Wenn man zusammen Bücher liest, kann man über die Gefühle der Charaktere sprechen. Fragen wie Warum ist der Junge wohl traurig? Kinderpsychologie-Mythen, die Sie 2026 vergessen können . oder Wie würdest du dich an seiner Stelle fühlen? regen zum Nachdenken an und fördern die Empathie.
Die Atemübungen und kleine Entspannungstechniken kann man schon mit kleinen Kindern üben. Ein einfaches Pusteblumen-Atmen wo man tief einatmet und langsam ausatmet, hilft Kindern sich zu beruhigen wenn sie aufgeregt sind. Solche Techniken geben ihnen Werkzeuge an die Hand mit denen sie ihre Emotionen selbst regulieren können.
Wichtig ist auch das man Konflikte nicht sofort löst sondern Kinder ermutigt selbst Lösungen zu finden. Wenn zwei Kinder streiten kann man fragen Was könntet ihr tun damit es für euch beide okay ist? Das fördert die soziale Kompetenz und das Verständnis für die Bedürfnisse anderer.
Ein Gefühlstagebuch oder eine Gefühlsuhr können ebenfalls nützliche Hilfsmittel sein. Kinder können jeden Tag eintragen oder zeigen wie sie sich gefühlt haben. Das schafft Bewusstsein für die eigene Gefühlswelt und man kann auch Muster erkennen.
Letztendlich braucht die Förderung emotionaler Intelligenz vor allem Zeit und Geduld. Es ist ein Prozess der nicht von heute auf morgen funktioniert. Aber wenn man diese Methoden regelmäßig anwendet, werden Kinder nach und nach lernen ihre Gefühle besser zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Das ist eine Fähigkeit die ihnen ihr ganzes Leben lang zu gute kommen wird und die mindestens genauso wichtig ist wie schulisches Wissen.

Die Rolle der Eltern und Erziehungsberechtigten
Die Rolle der Eltern und Erziehungsberechtigten bei der emotionalen Intelligenz von Kindern
Emotionale Intelligenz ist heutzutage ein sehr wichtiges Thema wenn es um die Entwicklung von Kindern geht. Viele Eltern fragen sich was sie tun können damit ihre Kinder emotional gesund aufwachsen und mit ihren Gefühlen gut umgehen können. Die Kinderpsychologie hat in den letzten Jahren viel dazu geforscht und zeigt uns das Eltern eine ganz zentrale Rolle spielen.
Schon von klein auf lernen Kinder durch das beobachten ihrer Eltern wie man mit Emotionen umgeht. Wenn ein Kind zum Beispiel hinfällt und weint schauen die meisten Kinder erstmal zu den Eltern um zu sehen wie diese reagieren. Reagieren die Eltern panisch wird das Kind wahrscheinlich mehr weinen, bleiben sie ruhig beruhigt sich oft auch das Kind schneller. Das zeigt schon wie wichtig die Vorbildfunktion ist.
Eltern sollten ihren Kindern helfen Gefühle zu benennen und zu verstehen. Viele Kinder wissen garnicht genau was sie fühlen, sie spüren nur das etwas in ihnen vorgeht. Hier können Eltern unterstützen indem sie sagen Du bist jetzt traurig weil dein Freund nicht mit dir spielen wollte oder Ich sehe das du wütend bist. Durch solche Aussagen lernen Kinder ihre eigenen Emotionen besser einzuordnen.
Ein großer Fehler den viele Erziehungsberechtigte machen ist das sie negative Gefühle unterdrücken wollen. Sätze wie Jetzt stell dich nicht so an oder Ein großer Junge weint nicht sind leider immernoch oft zu hören.
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Die Kinderpsychologie betont auch wie wichtig es ist das Eltern selbst emotional intelligent handeln. Kinder merken sehr genau wenn Eltern ihre eigenen Gefühle nicht im Griff haben oder diese nicht ausdrücken können. Ein Vater der nie zeigt wenn er traurig ist vermittelt seinem Kind unbewusst das Männer keine Traurigkeit zeigen dürfen. Eine Mutter die bei jedem kleinen Problem ausrastet zeigt ihrem Kind das Wut nur durch schreien ausgedrückt werden kann.
Besonders wichtig ist auch das Eltern auf die Bedürfnisse ihrer Kinder eingehen und diese ernst nehmen. Wenn ein Kind Angst vor der Dunkelheit hat hilft es nicht zu sagen Da brauchst du keine Angst haben. Besser ist es die Angst anzuerkennen und gemeinsam Lösungen zu finden. Vielleicht ein Nachtlicht oder die Tür einen Spalt offen lassen. So lernt das Kind das seine Gefühle wichtig sind und das es Wege gibt mit schwierigen Emotionen umzugehen.
Zusammenfassend kann man sagen das Eltern und Erziehungsberechtigte die wichtigsten Lehrer sind wenn es um emotionale Intelligenz geht. Durch ihr eigenes Verhalten, durch aktives Zuhören und durch das ernst nehmen von Kindergefühlen legen sie den Grundstein für emotional gesunde Erwachsene. Die Kinderpsychologie gibt uns heute viele Werkzeuge an die Hand um unsere Kinder bestmöglich zu unterstützen, wir müssen sie nur nutzen.
Emotionale Intelligenz im Kindergarten und in der Schule
Emotionale Intelligenz im Kindergarten und in der Schule
Heutzutage wird immer mehr über emotionale Intelligenz gesprochen, besonders wenn es um Kinder geht. Viele Eltern und Lehrer haben erkannt das es nicht nur wichtig ist gute Noten zu schreiben, sondern auch seine eigenen Gefühle zu verstehen und mit anderen gut umgehen zu können.
Im Kindergarten fängt alles an. Die kleinen Kinder lernen dort nicht nur spielen und malen, sondern auch wie man mit Wut, Trauer oder Freude umgeht. Wenn ein Kind zum Beispiel sein Spielzeug teilen muss oder wenn es gestritten hat mit einem anderen Kind, dann sind das wichtige Momente. Die Erzieherinnen helfen den Kindern dabei ihre Emotionen zu benennen und auszudrücken. Das ist garnicht so einfach für die Kleinen, weil sie oft noch nicht die richtigen Worte finden.
In der Schule wird das dann weiter gemacht. Hier lernen die Kinder nicht nur Mathematik und Deutsch, sondern hoffentlich auch wie man Konflikte löst ohne gleich zu schreien oder zu weinen. Leider wird das in vielen Schulen noch zu wenig gemacht, weil der Lehrplan schon so voll ist. Aber eigentlich wäre es so wichtig das Kinder lernen wie sie mit Stress umgehen können oder wie sie Mitgefühl für andere entwickeln.
Die Kinderpsychologie hat gezeigt dass Kinder die emotional intelligent sind später im Leben erfolgreicher sind. Sie können besser mit schwierigen Situationen umgehen, haben stabilere Freundschaften und sind insgesamt glücklicher. Deshalb sollten Kindergärten und Schulen mehr Zeit dafür investieren den Kindern diese Fähigkeiten beizubringen.
Es gibt verschiedene Methoden wie man emotionale Intelligenz fördern kann. Zum Beispiel können Lehrer Geschichten vorlesen wo es um Gefühle geht und dann mit den Kindern darüber sprechen. Zusammen heilen, voneinander lernen – unsere Gruppenangebote machen es möglich. Oder es gibt spezielle Spiele die helfen Emotionen zu erkennen. Manche Schulen haben sogar extra Stunden wo nur über Gefühle und soziales Miteinander gesprochen wird.
Wichtig ist auch das die Erwachsenen selbst ein gutes Vorbild sind. Wenn Lehrer oder Erzieher ihre eigenen Emotionen nicht im Griff haben dann können die Kinder das schlecht lernen. Kinder beobachten sehr genau wie Erwachsene reagieren wenn sie wütend oder traurig sind.
Zusammenfassend kann man sagen das emotionale Intelligenz genauso wichtig ist wie normale Intelligenz, vielleicht sogar wichtiger. Kindergärten und Schulen sollten das mehr beachten und den Kindern helfen zu emotional gesunden Menschen zu werden.
Langfristige Auswirkungen emotionaler Intelligenz auf das Erwachsenenleben
Langfristige Auswirkungen emotionaler Intelligenz auf das Erwachsenenleben
Die emotionale Intelligenz, die ein Kind in seinen frühen Jahren entwickelt, hat weitreichende Konsequenzen für sein späteres Leben als Erwachsener. Viele Studien zeigen mittlerweile das Kinder die schon früh gelernt haben ihre Gefühle zu verstehen und zu regulieren, im Erwachsenenalter deutlich besser zurechtkommen.
Wenn wir uns anschauen wie emotional intelligente Kinder sich entwickeln, sehen wir interessante Muster. Diese Menschen haben oft stabilere Beziehungen, weil sie gelernt haben Empathie zu zeigen und die Emotionen anderer zu verstehen. In der Partnerschaft können sie besser kommunizieren und Konflikte konstruktiv lösen, anstatt in destruktive Streitmuster zu verfallen.
Auch beruflich macht sich die früh entwickelte emotionale Intelligenz bemerkbar. Erwachsene die als Kinder emotional gefördert wurden, sind häufig bessere Teamplayer und können gut mit Stress umgehen. Sie verstehen es ihre eigenen Emotionen am Arbeitsplatz zu managen und reagieren nicht impulsiv auf Kritik oder Rückschläge. Das macht sie zu wertvollen Mitarbeitern und oft auch zu guten Führungskräften.
Die psychische Gesundheit profitiert ebenfalls enorm. Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz leiden seltener an Depressionen oder Angststörungen, weil sie gelernt haben ihre Gefühle zu benennen und damit umzugehen anstatt sie zu unterdrücken. Sie haben bessere Bewältigungsstrategien entwickelt wenn das Leben schwierig wird.
Interessant ist auch dass emotional intelligente Erwachsene oft ein besseres körperliches Wohlbefinden aufweisen. Der Zusammenhang zwischen Psyche und Körper ist ja bekannt, und wer seine Emotionen gut regulieren kann leidet weniger unter stressbedingten Erkrankungen.
Allerdings muss man auch sagen das es nie zu spät ist emotionale Intelligenz zu entwickeln. Auch Erwachsene können noch lernen besser mit ihren Gefühlen umzugehen, auch wenn die Grundlagen in der Kindheit gelegt werden. Die Kinderpsychologie zeigt uns aber eindeutig wie wichtig es ist schon früh anzufangen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Investition in die emotionale Entwicklung von Kindern sich ein Leben lang auszahlt und sowohl das private als auch das berufliche Leben positiv beeinflusst.
Herausforderungen und häufige Fehler bei der Förderung emotionaler Kompetenzen
Herausforderungen und häufige Fehler bei der Förderung emotionaler Kompetenzen
Die Förderung emotionaler Intelligenz bei Kindern ist ein wichtiges Thema in der modernen Kinderpsychologie geworden. Aber trotz der besten Absichten machen Eltern und Erzieher oft Fehler, die den Entwicklungsprozess behindern können.
Eine der größten Herausforderungen ist, dass viele Erwachsene selbst nicht gelernt haben, mit ihren eigenen Emotionen richtig umzugehen.
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Ein häufiger Fehler ist das Bagatellisieren von kindlichen Emotionen. Sätze wie Ist doch nicht so schlimm oder Stell dich nicht so an hört man leider oft. Für das Kind fühlt sich der Verlust des Lieblingsspielzeugs aber genauso schlimm an wie für uns Erwachsene ein ernstes Problem. Wenn wir diese Gefühle nicht ernst nehmen, lernt das Kind, dass seine Emotionen unwichtig sind oder falsch.
Auch die Überbehütung ist problematisch. Manche Eltern versuchen, ihr Kind vor jeder negativen Emotion zu beschützen. Sie wollen nicht das ihr Kind traurig oder frustriert ist. Aber gerade diese unangenehmen Gefühle sind wichtig für die emotionale Entwicklung. Kinder müssen lernen, mit Enttäuschungen umzugehen und Frustrationen auszuhalten.
Ein weiteres Problem ist der Zeitmangel in unserer hektischen Gesellschaft. Emotionale Bildung braucht Zeit und Geduld. Man kann nicht mal eben schnell zwischen Tür und Angel über Gefühle sprechen. Kinder brauchen Raum und Ruhe, um ihre Emotionen zu verarbeiten und darüber zu reden.
Viele Erwachsene verwechseln außerdem emotionale Intelligenz mit dem Unterdrücken negativer Gefühle. Sie denken, ein emotional intelligentes Kind ist immer brav und ruhig. Das stimmt aber nicht. Emotionale Kompetenz bedeutet, Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und angemessen damit umzugehen - nicht sie zu verstecken.
Die fehlende Vorbildfunktion ist auch nicht zu unterschätzen. Wenn Eltern selbst bei jedem kleinen Problem ausrasten oder ihre Gefühle nie zeigen, können Kinder keine gesunden Strategien entwickeln. Sie brauchen Erwachsene, die ihnen vorleben, wie man mit Emotionen konstruktiv umgeht.
Manchmal wird auch zu viel Druck ausgeübt. Nicht jedes Kind entwickelt sich im gleichen Tempo, und das ist völlig normal. Wenn man ein schüchternes Kind ständig drängt, offener zu sein, kann das nach hinten losgehen und zu noch mehr Rückzug führen.
Die gute Nachricht ist aber, dass man aus Fehlern lernen kann. Die Kinderpsychologie bietet viele Ansätze und Methoden, die wirklich helfen können. Wichtig ist vor allem, dass Erwachsene bereit sind, an sich selbst zu arbeiten und ihre eigenen emotionalen Kompetenzen zu verbessern. Nur so können sie Kindern ein gutes Vorbild sein und sie auf ihrem Weg zu emotional intelligenten Menschen begleiten.